Zechcup 2001
am 14.07.2001 in Bokel
Am 14. Juli fand zum ersten mal der Zechcup statt. Jedenfalls war es der erste offizielle Zechcup den es in diesem Jahr zu gewinnen gab. Spielort war der Sportplatz im benachbartem Bokel, den wir vom Bokeler Fußballverein zur freien Verfügung hatten. Eingeladen wurden sieben Hobbymannschaften bei denen der Spaß am Kicken und das ein oder andere Bier im Vordergrund standen. Doch so schön sich das jetzt anhört, gehörte zu diesem Turnier noch eine gehörige Portion Arbeit. Die beiden Hauptorganisatoren der MADDOGS waren Frank und Dirk, die sich mit vollem Einsatz darum bemühten ein schönes Hobbyfußballturnier auf die Beine zu stellen.
Den
Gedanken den Zechcup offiziell zu veranstalten gab es eigentlich schon seit
1999, als zum ersten mal um den Zechcup gespielt
wurde. In diesem Jahr und auch im Jahr 2000 wurden zwei weitere Mannschaften
eingeladen um den Zechcup auszuspielen. Beide Male sicherten sich die MADDOGS
souverän diesen Cup, da die Konkurrenz nicht besonders stark war. Aber das
sollte schließlich auch so sein, da unsere Mannschaft unbedingt mal ein paar
Erfolgserlebnisse brauchte. Trotzdem war es in den letzten beiden Jahren für
alle Mannschaften ein schöner Tag. Schließlich musste der Geist des Zechcups im
Vordergrund stehen und so gab es nach dem eigentlichen Spielgeschehen immer noch
schöne Zechmomente die zu diesem Turnier einfach dazu gehören.
Jetzt aber genug mit der Historie und zurück zum Zechcup 2001. Für unsere Organisatoren war es im Juni noch ein sehr weiter Weg bis zum Veranstaltungstag. In diesem Monat machten Frank und Dirk auf dem Bokeler Schützenfest, wie konnte es auch anders sein, den Sportplatz klar. Bei einem Bierchen wurde mit dem Vorstand des Bokeler Vereins über die Modalitäten gesprochen, mit denen beide Parteien zufrieden waren. So einigte man sich ziemlich schnell und machte dann noch den 14. Juli als Turniertag fest. Zwar hatte man schon den Spielort sicher, doch gehörten zu einem ordentlichen Turnier noch ein paar mehr Dinge. Am naheliegendsten waren natürlich die Mannschaften die an diesem legendären Turnier teilnehmen sollten. Ohne Mannschaften keine Spiele. Wir hatten zwar schon einige Teams ins Auge gefasst, doch musste man erst einmal die Zusagen bekommen. Für diesen Bereich war hauptsächlich Frank verantwortlich, der durch seine guten Beziehungen sofort zu einigen Leuten Kontakt aufnahm. Damit die große weite Welt von unserem Turnier Wind bekam wurde erst einmal die Werbetrommel gerührt. Unter anderem wurde unser Turnier im Rietberger Stadtanzeiger (Auflage: 11.000 Exemplare) angekündigt:
Außerdem
wurden fleißig Kurznachrichten (...vielen Dank Kornbrause) und e-mails an alle
Leute verschickt die man auch nur irgendwie kannte. Damit unsere Werbung auch
die gewünschte Aufmerksamkeit erhielt wurde zusätzlich noch mit Flyern geworben,
die eine Woche vor dem Turniertag auf dem Schützenfest in Neuenkirchen verteilt
wurden. Zwar weiß keiner mehr so genau wer diese Zettelchen in die Hände
bekommen hat, aber immerhin haben wir es versucht. Entschuldigung an alle Frauen
die sich durch unsere interessanten Zechcup – Anpreisungen belästigt gefühlt
haben. Nach diesem Wochenende wurde unsere hervorragende Werbekampagne dann auch
eingestellt. Ein paar Tage zuvor hat sich unser Organisationsgespann um den sehr
wichtigen Bierstand gekümmert. Die Gaststätte Bökamp besorgte uns einen schönen
Bierstand mit einigen Fässchen Pils und der ein oder anderen Kiste von diversen
nichtalkoholischen Getränken, die man ja auch manchmal braucht. Wo es etwas zu
trinken gibt muss es natürlich auch etwas zu Essen geben. Somit wurden noch
einige Würste bei der Fleischerei Strunz bestellt die am Turniertag den Hunger
der Kicker stillen sollten. Für die richtige Verpflegung war jedenfalls gesorgt.
Trotzdem fehlten immer noch ein paar Kleinigkeiten zu einem guten Turnier. Unter
anderem fehlten noch drei Pokale die es für die besten Mannschaften zu Gewinnen
gab. Diese Trophäen besorgte Dirk beim Service-Shop Masching in
Rheda-Wiedenbrück. Somit war fast alles organisiert, bis auf ein paar Bänke und
Tische. Doch diese stellten Pfeil und David zur Verfügung, damit es für die
erwarteten Menschenmassen
auch genügend Sitzmöglichkeiten gab.![]()
Am Tag des
großen Turniers wurden wir um zehn Uhr mit dem schönsten Wetter auf dem Bokeler
Sportplatz
empfangen. Sogar der Bierstand, der von Bökamp schon aufgebaut da
stand, leuchtete
uns bestrahlt von der Morgensonne entgegen (...welch ein Anblick). Also gingen
wir ans Werk und bauten die Sitzgarnituren den Grill und noch einige andere
Turnierutensilien auf. Bis dahin ging uns das alles ziemlich leicht von der Hand
und wir konnten es etwas ruhiger angehen lassen. So wurde schon ziemlich früh
auf dem Bokeler Rasen rumgekickt. Doch diese vorzeitige Euphorie wurde nach
einiger Zeit etwas gebremst, da noch zwei Spielfelder abgekreidet werden mussten.
Dies war nicht so einfach. Wer kann
auch schon mit dem
bloßem Auge ein Fußballfeld abzeichnen. Doch „Sportopa“ alias Willi und
David nahmen sich
dieser schwierigen Aufgabe an. Nach einer halben Ewigkeit (...mindestens einer
Stunde) war der Platz komplett abgekreidet. Zuvor
wurden
mit Hütchen und Bällen die Spielfeldkonturen dargestellt, nachdem die beiden
Experten sich immer wieder lauthals von einem Punkt zum anderen dirigierten. Ein
kleines Problem gab es dann noch mit der Kreide, die einer der Bokeler für uns
besorgte. Als er von der Einkaufstour zurückkam hatte ihm der Verkäufer Zement
statt der geforderten Kreide angedreht. Das hätte bei Regen bestimmt eine
Spielfeldmarkierung für die Ewigkeit gegeben. Also musste er noch einmal den Weg
auf sich nehmen um diesmal Kreide zu besorgen. Damit stand alles bereit für
unser großes Turnier und die Sonne schien immer noch in voller Kraft vom Himmel.
Nachdem alles stand brachten einige von uns ihre Autos nach
Hause
um mit dem Fahrrad wieder zu kommen. Schließlich mussten wir an den Geist des
Zechcups denken. Gegen dreizehn Uhr trafen wie vereinbart die ersten
Mannschaften ein und das Aufwärmen (...wildes Rumgekicke) begann. Pünktlich um
halb zwei wurden dann die ersten beiden Spiele angepfiffen. Während die ersten
Partien im vollem Gange waren begann es dann auch
noch zu Regnen, nachdem es den ganzen Morgen trocken war. Wahrscheinlich war
dies irgendein scheiß Fluch der auf uns lag, da Coach Kersting bestes Wetter
vorausgesagt hatte. Und wenn unser Wetterfrosch dies ankündigt ist das auch
immer so. Aber da konnten wir auch nichts mehr machen. Nur schade
das die Sitzgarnituren nicht genutzt werden konnten.![]()
Unsere personelle Situation sah an diesem Tag ähnlich ungünstig aus wie mittlerweile das Wetter. Unter anderem fehlte Matthias, der an diesem Wochenende wieder einmal Arbeiten musste. Ebenfalls nicht dabei war Daniel der das große Glück hat sich bei der Marine für unser gelobtes Land den Arsch auf zu reißen. Unser Experte Pascal hatte auch etwas anderes vor und war nicht dabei. Er musste sich ein paar Wohnungen anschauen, da er bald wieder einmal umziehen musste. Die Bedingungen waren also nicht gerade optimal für uns. Zu allem Überfluss war unser Fanclub fast komplett nicht anwesend. Annika und Carmen mussten Arbeiten. Immerhin kam Annika noch kurz zum Aufbauen vorbei und Natascha erschien Nachmittags und half noch ein wenig im Bierstand mit. Aber wir versuchten auch mit dieser Besetzung in das Halbfinale vorzurücken.
Unsere Mannschaft: Tobias Klösener
Andre` Fleiter
David Pröger
Thomas Schubert
Frank Weber
Christian Pfeil
Michael Schubert
Dirk Wiedemann
1. Spiel: MADDOGS – Genius Allstars 1:0
Spielbericht: Unser erstes Spiel des Tages war sofort richtungsweisend und enorm wichtig für die Halbfinalqualifikation. Es ging sofort voll zur Sache, was sich in unserer Zweikampfstärke widerspiegelte. Wir konnten somit den Ball gut in unseren Reihen halten und fingen an spielbestimmend zu werden. Dadurch erspielten wir uns gute Möglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben. Unter anderem waren Pfeil und auch Dirk frei vor des Gegners Kasten und ließen beste Chancen verstreichen. Zudem hatte Frank noch einen Lattenschuss, der unsere Offensivstärke unterstrich. Aber bisher war noch nichts zählbares herausgesprungen. So langsam versuchten sich unsere Gegner mal darin unseren Torwart zu prüfen, doch ohne Erfolg. Die Abwehr stand auch ziemlich sicher, da Andre` und David gut dicht machten. Etwa fünf Minuten vor Spielende war es endlich soweit mit unserer Abschlussstärke. Pfeilemann, der Torjäger vom Dienst traf aus zwei Metern zum mittlerweile hochverdienten Führungstreffer. Danach ließen wir den Ball weiter gut laufen und ließen nichts mehr anbrennen. Eine gute Möglichkeit hatten die Allstars zwar noch, aber unsere Abwehr entschärfte auch diesen Versuch. Damit war der Auftaktsieg perfekt.
2. Spiel: MADDOGS – FC Video OWL 0:2
Tore: Fehlanzeige
Spielbericht: Gegen Video OWL merkten wir sofort das wir es mit einem ganz anderem Kaliber zu tun hatten. Diese Mannschaft hatte im ersten Spiel schon ihre Spielklasse bewiesen, in dem ein deutlicher Sieg heraussprang. Am Anfang dieser Partie zeigten wir jedoch mehr als der Gegner, da wir es verstanden deren Hinterleute früh anzugreifen. Dadurch gab es einige Fehlanspiele die wir zu angriffen nutzen konnten. Die beste Chance hatte dabei Pfeil, der nach einem Pass von Dirk auf unserer linken Angriffseite frei durch kam. Jedoch schaffte er es nicht den Schlussmann von Video OWL zu bezwingen. Nach etwa fünf Minuten fingen wir dann an abzubauen, nachdem wir den Gegner erst gut im Griff hatten. Die Zuordnung in der Abwehr passte auf einmal gar nicht mehr und wir ließen den Gegner dann auch noch frei spielen ohne energisch dazwischen zu gehen. So kam es dann auch das wir den ersten Gegentreffer bekamen, der unseren Abwehrorganisator Andre` in Rage brachte. Ab dann dirigierte Andre` lautstark seine Vorderleute um schlimmeres zu verhindern, da wir alle zu weit von unseren Gegenspielern wegstanden. Doch es lief absolut nichts mehr zusammen und daraus resultierte dann auch noch das null zu zwei. Dabei wehrte Andre` den Ball erst noch ab als er sich dazwischen geschmissen hatte, doch der Nachschuss saß. Somit steckten wir die erste Zechcupniederlage ein, die uns von unserer Leistung her weit weg vom Halbfinale brachte.
3. Spiel: MADDOGS – Dynamo Tresen 0:1
Spielbericht: Dieses letzte Spiel der Vorrunde war zugleich das alles entscheidende, da beide Mannschaften sich noch für das Halbfinale qualifizieren konnten. Dynamo Tresen brauchte dringend einen Sieg, wobei uns ein Unentschieden gereicht hätte. Die Partie war von Anfang an von gesunder Zweikampfhärte geprägt, was uns sehr entgegen kam. In der ersten Aktion des Spiels wurden wir dann sogleich auf dem falschem Fuß erwischt was das null zu eins nach sich zog. Ein vertendelter Ball in der Abwehr brachte Dynamo Tresen die Führung. Doch das schockte uns erst einmal gar nicht, da wir ab dann das Heft in die Hand nahmen und das Spiel bestimmten. Die Bälle liefen nicht schlecht für uns, obwohl Tresen in der Abwehr alles dagegen setzte. Gute Einschussmöglichkeiten hatte wir jedoch genug. Unter anderem brachte Pfeil den Ball nicht unter als Dirk ihm den Ball in einer zwei zu eins Situation zuspielte und er an dem starken Schlussmann scheiterte. Den möglichen Nachschuss entschärfte der Torwart mit einem Hechtsprung in den Ball, wobei sich Pfeilemann leicht verletzte. Eine weitere gute Chance hatte Frank, der den Ball nach großem Gestochere von Dirk bekam und ihn nur Zentimeter am linken Pfosten vorbeischob. Da hatten die meisten schon den Torschrei auf den Lippen. Unser Druck wurde jetzt immer größer, doch brachten wir den Ball wie so oft nicht unter. Kurz vor Schluss ließ Frank dann noch mal einen Weitschuss (Granate!!) los, der rechts oben eingeschlagen wäre wenn der beste Mann von Dynamo Tresen nicht sensationell gehalten hätte. Danach war dann alles zu spät, da der Schiedsrichter das Spiel abpfiff und unser vorzeitiges Ausscheiden damit perfekt war. Die Truppe von Dynamo Tresen freute sich jedenfalls mit Leuchtraketen und großem Jubel den Arsch ab.
Gesamtfazit:
Welch eine
Schmach! Bei unserem eigenen Turnier nach der Vorrunde ausgeschieden. Vom
sportlichen her eine große Enttäuschung obwohl wir doch das erste Spiel klar
beherrschten und zu recht gewannen. Doch in der Entscheidenden Partie gegen
Dynamo Tresen verpassten wir es, wie so oft, die wichtigen Tore zu machen. Die
Enttäuschung über das vorzeitige Ausscheiden stand den meisten von uns nach dem
Abpfiff deutlich ins Gesicht geschrieben. Zwar wich dieser Gesichtsausdruck nach
ein paar Pils wieder, aber vergessen war die ganze Sache noch nicht. Der
Knackpunkt lag eindeutig im Offensivbereich, wo einfach zu viele gute
Möglichkeiten ungenutzt blieben. Außerdem schwammen wir zu oft in unserer
Abwehr, da es nach den Auswechslungen doch so einige Zuordnungsprobleme gab.
Trotzdem bekamen wir nicht viele Schüsse auf unser Tor, doch was kam war auch
meistens drin. Diese kleinen (großen!) Probleme sollte man eigentlich nicht an
unseren Ausfällen festmachen, jedoch wäre es mit dem ein
oder anderen Spieler bestimmt besser gelaufen. Zum Schluss muss ich mal
wieder einen Spieler über den „grünen Klee“ loben. Wer kann dies auch schon
anders sein als Captain Andre`, der bei diesem Turnier mindestens für zwei Leute
verteidigt hat. Noch so einen von seinem Kaliber und wir würden kaum noch
Gegentore bekommen. Bis dahin müssen wir wohl weiter hart (....oder
überhaupt mal!) trainieren oder noch ein paar international
erfahrene Leute verpflichten.
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Gruppe A:
MADDOGS – Rietberg
Dynamo Tresen
MADDOGS Rietberg – Genius Allstars 1:0
Dynamo Tresen – Genius Allstars 2:2
FC Video OWL – Genius Allstars 3:0
MADDOGS Rietberg – Dynamo Tresen 0:1
Abschlusstabelle:
1. FC Video OWL 8:1 9
2. Dynamo Tresen 4:5 4
3. MADDOGS – Rietberg 1:3 3
4. Genius Allstars 2:6 1
Gruppe B:
Sturmtank Akrabar
HG Delbrück
HG Delbrück – DJK Bokel Alte Herren 2:2
Sturmtank Akrabar – HG Delbrück 1:2
DJK Bokel Alte Herren – Sturmtank Akrabar 4:1
DJK Bokel Alte Herren – HG Delbrück 1:1
HG Delbrück – Sturmtank Akrabar 0:1
Sturmtank Akrabar – DJK Bokel Alte Herren 2:0
Abschlusstabelle:
1. Sturmtank Akrabar 5:6 6
2. DJK Bokel Alte Herren 7:6 5
3. HG Delbrück 5:5 5
Halbfinale:
FC Video OWL – DJK Bokel Alte Herren 1:3
Dynamo Tresen – Sturmtank Akrabar 0:1
Spiel um Platz 3:
FC Video OWL – Dynamo Tresen 0:1
Finale:
DJK Bokel Alte Herren – Sturmtank Akrabar 1:1 2:4 i.E.
In 16 Spielen fielen genau 40 Tore, das macht einen Schnitt von 2,5 Toren pro Spiel
Außerdem fielen
noch mindestens 10 Liter Regenwasser pro Quadratmeter, was einen optimalen
Ablauf des Turniers
doch
ein wenig einschränkte. Aber unter dem Bierstand gab es
für die Hartgesottenen genügend
Schutz und das ein oder andere Bier.
Thekenwart Christian Kersting hatte jedenfalls gut zu tun. Auch die Würstchen
fanden reißenden Absatz. Ein Glück das wir doch noch einen großen Schirm besorgt
hatten, damit Vatter Wiedemann, der sich bereit erklärte zu Grillen, nicht
durchnässt rumstehen musste. In Sachen nass werden waren unsere beiden
Schiedsrichter sowieso nicht einzuholen. “Sportopa“ Willi stand fast pausenlos
auf dem Platz und das nur mit seinem Biene Maja Trikot und einer Short am Leib.
Auch Freddy, der den zweiten Unparteiischen machte, wurde ordentlich durchnässt
und das obwohl er eine Regenjacke an hatte.
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Nachdem
das sehr spannende Finale zu Ende gegangen
war kam
es zur
großen Siegerehrung. Dabei ging der dritte Platz an Dynamo
Tresen, die
sich im Spiel um Platz drei mit einem knappen 1:0 gegen Video OWL durchsetzten.
Diese Truppe um Mannschaftsführer Andre` Fabri wurde im Verlaufe des Turniers
immer stärker. Woran dies lag war nicht sehr schwer zu erkennen. Der
Alkoholpegel stieg doch sehr deutlich
von Spiel zu Spiel an, was die Mannschaft vom (..aus)
Tresen ein wenig leichtfüßiger machte. So muss es bei einem richtigen Zechcup
auch sein. Der zweite Platz ging an die alten Herren des DJK Bokel, die sich im
Neunmeterschießen gegen Sturmtank Akrabar geschlagen geben mussten. Bis zum
Finale zogen die stark aufspielenden Bokeler nur einmal den
kürzeren und zwar in der Vorrunde gegen den späteren Turniersieger. Die Bokeler
überzeugten besonders durch ihre Erfahrung und die abgezockte
Spielweise, die sie verdient zu
einer
der besten Mannschaften
machte.
Sieger des ersten offiziellen Zechcups wurde
jedoch die Truppe die sich den etwas merkwürdigen, aber auch originellen, Namen
Sturmtank Akrabar
gab. Sie schafften
es nach zwei Niederlagen in den
ersten beiden Spielen noch diesen Cup zu gewinnen. Zwar war der Finalerfolg eine
sehr knappe Sache, da es im
Neunmeterschießen immer Glücksache ist zu gewinnen, aber in der Vorrunde wurden die Bokeler auch schon
mal besiegt. Diese Leistung war schon beachtenswert nachdem das Turnier so
schlecht für Sturmtank Akrabar begann. Damit hatten wir einen absolut würdigen
Sieger unseres Turniers, der sich im nächsten Jahr einem harten Kampf um die
Titelverteidigung stellen muss.

Nach
dieser vielumjubelten
Siegerehrung ging es für die Mannschaften mal wieder an die Theke. Dort wurden
noch einige Liter Pils geleert und man sah auch mal den Siegerpokal mit Bier
aufgefüllt, aus dem alle mal einen Schluck nehmen durften. Nachdem sich die
Veranstaltung nach einer Stunde immer mehr dem Ende zuneigte
war nur noch der harte Kern der MADDOGS und ein Grossteil der Bokeler mit
vollem Einsatz an der Theke dabei. Als dann das Fässchen seinem Ende zuging
wurde mit den Aufräumarbeiten begonnen. Und wie konnte es auch anders sein, der
Regen hörte auf und sogar die Sonne kam für einen
Moment wieder heraus. Das
musste wohl ein Fluch gewesen sein der uns vom Zechgott auferlegt wurde. Somit
konnten wir immerhin im Trockenen wieder abbauen. Zu später Stunde verschlug es
dann uns und ein paar Spieler gegnerischer Mannschaften auf eine Party bei "Wimmelbücker",
auf der dann noch gut gefeiert wurde. Trotz des schlechten Wetters
war der Zechcup 2001 ein voller Erfolg. Auf ein neues
im nächsten Jahr.
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Die MADDOGS bedanken sich bei:
DJK Bokel die dieses Turnier erst
ermöglicht haben
der Gaststätte Bökamp für das auf und abbauen des schönen Bierstandes
allen Mannschaften für die fairen Spiele
„Sportopa“ Willi und Freddy die bei übelsten Wetter die Spiele gepfiffen haben
Heinz Wiedemann dem Grillmeister für das Durchhaltevermögen
Dieter Fleiter für die Spende (...wird gut angelegt! Mind.:4,8%)
allen Fans die trotz des bescheidenden Wetters erschienen sind
den Bokeler Urgesteinen die bis zum Schluss alles gegeben haben
dem Bokeler der für uns die Kabinen gewischt hat (Respekt!!)
dem Diakonischem Werk für den klasse Regenschutz
allen Helfern die für einen guten Turnierablauf gesorgt haben
Falls wir jemanden vergessen haben bitten wir um Entschuldigung